Anfang des 21. Jahrhunderts findet Natascha im Nachlass ihrer Mutter einen Hinweis auf eine mögliche Vergangenheit und Vorfahren in Australien - womöglich sogar verwandtschaftliche Beziehungen zu den Ureinwohner Australiens - den Aborigines?
Ihre Neugier ist geweckt, sie nimmt Urlaub und macht sich auf die Reise in die Vergangenheit...was wird sie finden?
Dann ein Zeitsprung im Buch zum Anfang des 19. Jahrhundert. Helene Junker begibt sich auf die Reise ins ferne Australien, um dort in einer lutherischen Gemeinde ihre Arbeit aufzunehmen und ihr weiteres Leben gestaltet sich von nun an sehr aufregend, beschwerlich und hart.
Hier wird auch die Geschichte Australiens zu Anfang des 19. Jahrhunderts geschildert, wo die Missionare ihre Arbeit in den lutherischen Gemeinden versahen. Auch wie den Aborigines so langsam ihre Rechte und das Land genommen wird, kann man durch Annette Dutton erfahren. Und ihre Erzählweise ist durchaus nicht langweilig!
Zu einer späteren Zeit wird Helene das geliebte Kind entrissen - wird sie es wieder finden? Und wie ist der Zusammenhang mit den Aborigines, wo sie einige Zeit lebt? Fragen über Fragen - die in diesem Buch von der Autorin Annette Dutton sehr anschaulich und spannend geschildert werden!
Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt und das Schicksal von Helene sehr berührt!
Ja, und auch für Natascha wird sich so einiges ändern!
Was mir nicht so gut gefallen hat, dass die Autorin bei den Erzählungen der Vergangenheit so viele Zeitsprünge gemacht hat. So berichtet sie z. Bsp. in einem Kapitel in der Gegenwart 2010, im nächsten Kapitel geht sie in die Vergangenheit um 1911 und springt dann im nächsten Kapitel zum Jahr 1903! Und das zieht sich durchs ganze Buch. Ich finde, es hätte ein Zeitsprung zwischen der Vergangenheit und Gegenwart gereicht, da es so doch sehr anstrengend zu lesen ist.
Trotz alledem hat mir das Buch sehr gefallen und ich kann es durchaus weiter empfehlen! Die Geschichte hat 549 Seiten, kostet als Taschenbuch 9,99€ und ist im Knaur Verlag erschienen.
Vielen Dank dem Droemer Knaur Verlag für das Testlese-Exemplar und liebe Grüße von Filine!
Ich mag solche Zeitsprünge auch nicht, da wird man ganz kirre :-)
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